Der Heizdraht erzeugt Wärme, sobald an beiden Enden die Nennspannung angelegt wird. Seine Temperatur stabilisiert sich unter dem Einfluss der umgebenden Wärmeabfuhr innerhalb eines vorgegebenen Bereichs. Er wird zur Herstellung von elektrischen Heizelementen unterschiedlicher Form verwendet, die häufig in Klimaanlagen, Kühlschränken, Gefrierschränken, Wasserspendern, Reiskochern und anderen Haushaltsgeräten zu finden sind.
Je nach Isoliermaterial kann der Heizdraht beispielsweise aus PS-beständigem Heizdraht, PVC-Heizdraht oder Silikonkautschuk-Heizdraht bestehen. Nach der Leistungsfläche lassen sich Heizdrähte in zwei Arten unterteilen: Heizdrähte mit einfacher Leistung und solche mit mehrfacher Leistung.
Der PS-Heizdraht eignet sich besonders für Anwendungen, bei denen direkter Kontakt mit Lebensmitteln erforderlich ist. Aufgrund seiner geringen Hitzebeständigkeit kann er nur bei niedriger Leistung eingesetzt werden und hat einen Dauerbetriebstemperaturbereich von -25 °C bis 60 °C.
Der 105°C-Heizdraht ist ein weit verbreiteter Heizdraht mit einer durchschnittlichen Leistungsdichte von maximal 12 W/m und einem Einsatztemperaturbereich von -25 °C bis 70 °C. Er ist mit Materialien ummantelt, die den Anforderungen der PVC/E-Klasse gemäß GB5023 (IEC227) entsprechen und eine hervorragende Hitzebeständigkeit aufweisen. Als tauwasserbeständiger Heizdraht findet er breite Anwendung in Kühlgeräten, Klimaanlagen usw.
Aufgrund seiner außergewöhnlichen Hitzebeständigkeit wird Silikonkautschuk-Heizdraht häufig in Abtauvorrichtungen für Kühlschränke, Gefrierschränke und andere Haushaltsgeräte eingesetzt. Der Einsatztemperaturbereich liegt zwischen -60 °C und 155 °C, die typische Leistungsdichte bei etwa 40 W/m. In Umgebungen mit niedrigen Temperaturen und guter Wärmeableitung kann die Leistungsdichte bis zu 50 W/m erreichen.













