Das Abtauen des Kühlhauses ist hauptsächlich auf Frost an der Oberfläche des Verdampfers zurückzuführen. Dieser Frost reduziert die Luftfeuchtigkeit im Kühlhaus, behindert die Wärmeleitung in den Rohrleitungen und beeinträchtigt die Kühlleistung. Zu den Maßnahmen gegen das Abtauen von Kühlhäusern gehören im Wesentlichen:
Heißgasabtauung
Heißes gasförmiges Kondensationsmittel wird direkt in den Verdampfer geleitet und durchströmt diesen. Sobald die Temperatur im Kühlraum 1 °C erreicht, schaltet sich der Kompressor ab. Die Temperatur des Verdampfers steigt, wodurch die Oberflächenfrostschicht schmilzt oder abblättert. Das Heißluftverfahren ist wirtschaftlich und zuverlässig, wartungs- und betriebsfreundlich und erfordert keine aufwendige Investition und Konstruktion. Es gibt jedoch verschiedene Möglichkeiten der Heißluftabtauung. Üblicherweise wird das vom Kompressor austretende Hochdruck- und Hochtemperaturgas in einen Verdampfer geleitet, um dort Wärme abzugeben und abzutauen. Das kondensierte Wasser tritt in einen weiteren Verdampfer ein, nimmt dort erneut Wärme auf und verdampft zu einem Niedertemperatur- und Niederdruckgas. Dieses strömt zurück zum Kompressoransaugkanal und schließt so den Kreislauf.
Wassersprühabtauung
Um Frostbildung zu verhindern, sollte der Verdampfer regelmäßig mit Wasser besprüht werden. Die Wassersprühabtauung ist zwar effektiv, eignet sich aber eher für Luftkühler und ist bei Verdampferschlangen schwieriger durchzuführen. Alternativ kann eine Lösung mit höherem Gefrierpunkt, beispielsweise eine 5- bis 8-prozentige Salzlösung, zur Frostverhinderung eingesetzt werden.
ElektrischeAbtauung Elektrische Heizungenwerden zum Auftauen erhitzt.
Obwohl es einfach und unkompliziert erscheint, ist die Installation der Heizdrähte aufgrund der tatsächlichen Struktur des Kühlhausfundaments und der Nutzung des Bodens nicht unerheblich schwierig, die Ausfallrate ist in Zukunft relativ hoch, die Wartung gestaltet sich schwierig und die Wirtschaftlichkeit ist ebenfalls schlecht.
Neben der elektrischen, der Wasser- und der Heißluftabtauung gibt es viele weitere Abtauverfahren für Kühlhäuser, darunter auch die mechanische Abtauung. Bei der mechanischen Abtauung wird die Eisschicht an den Verdampferschlangen des Kühlhauses manuell mit Werkzeugen entfernt. Da Kühlhäuser in der Regel keine automatische Abtauvorrichtung besitzen, ist nur die manuelle Abtauung möglich, was jedoch mit einigen Unannehmlichkeiten verbunden ist.
Heißfluorid-Auftaugerät (manuell):Dieses Gerät ist ein einfaches Abtaugerät, das nach dem Prinzip der Heißfluor-Abtauung entwickelt wurde. Es findet breite Anwendung in der Kältetechnik, beispielsweise in der Eis- und Kühlindustrie. Magnetventile sind nicht erforderlich. Anwendungsbereich: Unabhängiges Kreislaufsystem für einen einzelnen Kompressor und einen einzelnen Verdampfer. Nicht geeignet für parallele, mehrstufige oder kaskadierte Anlagen.
Vorteile:Der Anschluss ist einfach, die Installation unkompliziert, eine Stromversorgung ist nicht erforderlich, Sicherheitsvorkehrungen sind nicht notwendig, und es wird kein Lagerraum benötigt. Die Lagertemperatur ist nicht gefroren, und die Lagerung erfolgt stets kühl und kalt. Das Anwendungsgebiet in der Kälte- und Klimatechnik erstreckt sich von 20 m² bis 800 m² und umfasst kleine bis mittelgroße Kühlhäuser mit Abtaufunktion. Die Kühlanlage ist mit zwei Lamellenreihen aus Aluminium ausgestattet.
die besten Eigenschaften des Auftaueffekts
1. Manuelle Steuerung per Ein-Knopf-Schalter, einfach, zuverlässig, sicher, keine Geräteausfälle durch Fehlbedienung.
2. Erwärmung von innen, die Kombination aus Frostschicht und Rohrwand kann schmelzen, und die Wärmequelle ist hocheffizient.
3. Die Abtauung ist sauber und gründlich, mehr als 80 % der Frostschicht sind fest, und der Effekt ist mit dem 2-Lamellen-Aluminium-Auslassverdampfer besser.
4. Gemäß dem Diagramm direkt am Verflüssiger montiert, einfacher Rohranschluss, kein weiteres spezielles Zubehör erforderlich.
5. Je nach tatsächlicher Dicke der Frostschicht werden im Allgemeinen 30 bis 150 Minuten verwendet.
6. Im Vergleich zu elektrisch erwärmter Creme: hoher Sicherheitsfaktor, geringe negative Auswirkungen auf die Kälte und geringe Auswirkungen auf Lagerhaltung und Verpackung.
Der Verdampfer des Kühlhauses sollte regelmäßig gewartet werden. Wenn die Vereisung des Verdampfers den normalen Betrieb des Kühlhauses beeinträchtigt, wie kann man ihn rechtzeitig abtauen? Unsere Experten für Kühlhausinstallationen geben Ihnen Tipps zur nächtlichen Kühlung: Achten Sie auf die Punkte, an denen die Vereisung des Verdampfers zu einem erhöhten Wärmewiderstand und einem verringerten Wärmeübergangskoeffizienten führt. Für die Kältemaschine verringert sich dadurch der Querschnitt des Luftstroms, der Strömungswiderstand steigt und der Stromverbrauch erhöht sich. Daher muss der Verdampfer rechtzeitig abgetaut werden.
Die derzeitigen Kühlhauskonzepte sind wie folgt:
1. Manuelles Glasieren ist einfach und unkompliziert und hat nur geringe Auswirkungen auf die Lagertemperatur, jedoch ist der Arbeitsaufwand hoch, das Auftauen ist nicht gründlich genug und es gibt Einschränkungen.
2. Das Wasser wird durchgespült, und das Frostwasser wird mittels einer Sprühvorrichtung auf die Verdampferoberfläche gesprüht, um die Doppelschicht aufzutauen. Anschließend wird es über das Abflussrohr abgeleitet. Das Verfahren zeichnet sich durch hohe Effizienz, einfache Bedienung und geringe Schwankungen der Lagertemperatur aus. Die Kühlleistung pro Quadratmeter Verdampfungsfläche kann 250–400 kJ erreichen. Durch die Wasserspülung kann es jedoch leicht zu Beschlagbildung im Lagerinneren und zu Tropfwasserbildung am Kühldach kommen, was die Lebensdauer verkürzt.
3. Heißluftabtauung nutzt die Wärme des vom Kompressor ausgestoßenen überhitzten Dampfes, um die Doppelschicht auf der Verdampferoberfläche aufzutauen. Sie zeichnet sich durch hohe Anwendbarkeit und sparsamen Energieverbrauch aus. Bei Ammoniak-Kälteanlagen kann die Abtauung auch das Öl im Verdampfer entfernen, jedoch dauert sie länger, was die Lagertemperatur beeinflusst. Das Kältesystem ist komplex.
4. Elektrische Heizung und Abtauung: Das Heizelement dient zum Auftauen des Kühlraums. Das System ist einfach, leicht zu bedienen und zu automatisieren, verbraucht aber viel Energie.
Sobald der konkrete Plan feststeht, wird entweder ein einzelnes Abtauverfahren angewendet oder verschiedene Verfahren kombiniert. Beispielsweise kann bei Kühlregalen, Wand- und glatten Rohren eine Kombination aus Heißgas- und Heißluftabtauverfahren eingesetzt werden. Dabei ist zu beachten, dass das manuelle Abtauen von Frost nicht immer effektiv ist und Ölreste in den Rohrleitungen nicht vollständig entfernt werden können. Der Luftventilator wird mit Wasser und Heißluft gespült. Bei stärkerer Vereisung kann eine häufigere Abtauung durch die Kombination von Heißluft- und Wasserabtauung erfolgen. Im Betrieb des Kühlsystems liegt die Oberflächentemperatur des Verdampfers üblicherweise unter null Grad. Daher vereist der Verdampfer, und die Frostschicht weist einen hohen Wärmewiderstand auf. Bei dicker Vereisung ist daher eine gezielte Abtauung erforderlich.
Der Verdampfer des Kühlhauses wird bauartabhängig in Wandrohr- und Rippenverdampfer unterteilt. Wandrohrverdampfer nutzen natürliche Konvektion, Rippenverdampfer hingegen erzwungene Konvektion. Die Abtauung erfolgt bei Wandrohrverdampfern in der Regel manuell, bei Rippenverdampfern mit elektrischer Heizung.
Manuelles Abtauen ist umständlicher. Es erfordert manuelles Abtauen, Entfernen des Frosts und Umräumen der Medien. Normalerweise muss der Benutzer das Gerät nur selten, mitunter sogar monatelang, abtauen. Bis dahin ist die Frostschicht bereits dick. Der hohe Wärmewiderstand dieser Schicht verhindert, dass der Verdampfer seine Kühlleistung erreicht. Elektrisches Abtauen ist zwar eine Verbesserung gegenüber dem manuellen Abtauen, jedoch nur für Rippenverdampfer geeignet; Rohrbündelverdampfer können damit nicht verwendet werden.
Die elektrische Heizung wird in das Heizrohr des Rippenverdampfers eingesetzt und dieses in der Auffangwanne platziert. Um den Frost schnellstmöglich zu entfernen, darf die Leistung des Heizrohrs nicht zu gering sein; üblicherweise liegt sie bei einigen Kilowatt. Die Steuerung des Heizrohrs erfolgt in der Regel zeitgesteuert. Beim Heizen gibt das Heizrohr Wärme an den Verdampfer ab. Ein Teil des Frosts an den Verdampferschlangen und Rippen schmilzt, während ein Teil des Frosts in der Auffangwanne zurückbleibt und dort vom Heizrohr erwärmt und aufgetaut wird. Dies führt zu Energieverschwendung und einer sehr geringen Kühlleistung. Da der Verdampfer stark vereist ist, ist der Wärmeaustauschkoeffizient extrem niedrig.
Ungewöhnliche Auftaumethode für Kühlräume
1. Bei der Heißgasabtauung kleiner Systeme sind das System und die Steuerungsmethode einfach, die Abtaugeschwindigkeit ist schnell, gleichmäßig und sicher, und der Anwendungsbereich sollte weiter ausgebaut werden.
2. Pneumatisches Abtauen eignet sich besonders für Kälteanlagen, die häufig abgetaut werden müssen. Zwar ist der Einsatz einer speziellen Luftquelle und Luftaufbereitungsanlage erforderlich, doch bei hoher Auslastung ist die Wirtschaftlichkeit sehr gut.
3. Ultraschallabtauung ist eine naheliegende Methode zur Energieeinsparung beim Abtauen. Die Anordnung von Ultraschallgeneratoren sollte weiter untersucht werden, um die Gründlichkeit des Abtauvorgangs für technische Anwendungen zu verbessern.
4. Flüssiges Kältemittel wird gleichzeitig abgetaut, gekühlt und abgetaut. Während des Abtauvorgangs entsteht kein zusätzlicher Energieverbrauch. Die Frostkühlung des flüssigen Kältemittels vor dem Unterkühlungs-Expansionsventil verbessert die Kühlleistung, sodass die Lagertemperatur im Wesentlichen konstant gehalten werden kann. Die Temperatur des flüssigen Kältemittels liegt im normalen Temperaturbereich, und der Temperaturanstieg des Verdampfers während des Abtauvorgangs ist gering, was die Wärmeübertragung des Verdampfers kaum beeinträchtigt. Der Nachteil besteht in der komplexen und aufwendigen Systemsteuerung.
Während des Abtauvorgangs ist die Temperatur im Allgemeinen unabhängig. Nach Ablauf der Abtauzeit startet der Ventilator erneut. Die Abtauzeit sollte nicht zu lang eingestellt werden, und die elektrische Heizfunktion sollte 25 Minuten nicht überschreiten. Achten Sie auf einen angemessenen Abtauvorgang. (Der Abtauzyklus basiert in der Regel auf der Stromübertragungszeit oder der Anlaufzeit des Kompressors.) Einige elektronische Temperaturregler unterstützen auch die Einstellung der Abtau-Endtemperatur. Der Abtauvorgang kann in zwei Modi beendet werden: 1. zeitgesteuert und 2. Hierfür werden üblicherweise zwei Temperaturfühler verwendet.
Bei der täglichen Nutzung eines Kühlhauses ist es notwendig, den Frost regelmäßig zu entfernen. Zu viel Frost beeinträchtigt die normale Nutzung. Dieser Artikel befasst sich daher mit den Ursachen von Frost an Kühlhäusern und stellt gängige Methoden zur Frostentfernung vor.
1. Prüfen Sie den Kältemittelstand und ob sich im Schauglas Blasen gebildet haben. Sollten Sie Blasen feststellen, die auf einen unzureichenden Kältemittelstand hinweisen, füllen Sie Kältemittel über die Niederdruckleitung nach.
2. Prüfen Sie, ob die Kühlraumplatte in der Nähe des Frostabluftrohrs eine Lücke aufweist, durch die Kälte entweichen kann. Falls eine Lücke vorhanden ist, dichten Sie diese direkt mit Glaskleber oder Schaummittel ab.
3. Überprüfen Sie das Kupferrohr auf Undichtigkeiten, indem Sie es mit Lecksuchspray oder Seifenwasser besprühen, um nach Luftblasen zu suchen.
4. Wenn die Ursache im Kompressor selbst liegt, z. B. bei zu hohem oder zu niedrigem Gasdruck, muss das Ventil ausgetauscht werden; der Kompressor muss zur Reparatur an eine Kompressorwerkstatt geschickt werden.
5. Prüfen Sie, ob sich die Leitung in der Nähe des Rücklaufs befindet. Falls ja, führen Sie eine Lecksuche durch und füllen Sie Kältemittel nach. In diesem Fall verläuft die Leitung in der Regel nicht waagerecht. Es wird empfohlen, sie mit einer Wasserwaage auszurichten. Wenn nicht genügend Kältemittel vorhanden ist, muss möglicherweise Kältemittel nachgefüllt werden oder es befinden sich Eisklumpen in der Leitung.
Veröffentlichungsdatum: 26. September 2024




